Wo unsere Sinne erwachen, wird die Sensation entbehrlich …
Ich glaube an den Charme und die Intensität zeitloser Fotografie und verfolge den Anspruch, emotional sichtbar zu machen, was für gewöhnlich unsichtbar bleibt. Aus unendlichen, expressiven Sichtweisen, diese Eine zu finden, die mich mit einer Szene für immer in ihrer Ausdruckskraft verbindet, ist mein ureigener Weg der Reduzierung auf das Wesentliche.
So verstehe ich Fotografie. Die Blende einer Kamera und die Pupille sind nicht dazu da, möglichst viele Informationen hereinzulassen, sondern dazu, welche auszublenden, sie auf ganz einzigartige Weise zu reduzieren und so zu persönlichen, ganz individuellen Momenten zu machen.
Fotografieren ist für mich eine Form des Auslassens, die Möglichkeit, mich zu besinnen und zur Ruhe zu kommen, nicht besinnungs- und ruhelos zu knipsen, um nichts zu verpassen. Nicht auf der Jagd nach dem Motiv, sondern in Verbindung damit, mache ich meine schönsten Entdeckungen und Bilder.